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Sichtungslehrgang des DTB mit Boris Becker in Hannover

Der Deutsche Tennis Bund fördert ab sofort auch die 12- und 13-jährigen Jungs umfangreicher als bisher. Unter der Leitung von Head of Men’s Tennis Boris Becker und der Aufsicht der DTB-Trainer Peter Pfannkoch und Gerald Marzenell trainierten 24 ausgewählte Talente der Jahrgänge 2005 und 2006 drei Tage lang am DTB-Bundesstützpunkt in Hannover. Auf Initiative des dreifachen Wimbledon-Champions wurden die Kids zusammen mit ihren Eltern eingeladen. Unter ihnen war auch der Düsternrooker Bon Lou Karstens, der seit der letzten Wintersaison für den TC Rot-Weiß Wahlstedt spielt, weil er am dortigen Stützpunkt des Landesverbandes regelmäßig trainiert, gleichwohl immer noch Mitglied in der TGD ist.

Den Jungen hat der Lehrgang viel Spaß gemacht, und auch Bon Lou wusste zu berichten, dass das Training und das Zusammensein mit Boris Becker, den Bundestrainern und den Altersgenossen sehr motivierend war.

Fotos DTB-Internetseite/© Oliver Hardt

„Wir haben hier mit 24 Kids drei Tage lang intensiv gearbeitet. Es war eine sehr positive, motivierte und aufgeweckte Stimmung. Niemand hat genörgelt oder lamentiert. Die Jungs waren alle kaum zu bändigen in ihrem Elan. Das ist eine hervorragende Voraussetzung und macht es uns Trainern leichter. Ich bin auch überrascht über das Niveau. Ich kann mich nicht mehr ganz genau an die Zeit erinnern, als ich in diesem Alter war – aber diese Jungs hier sind schon verdammt gut,“ ließ Boris Becker wissen.
Außerdem zeigte sich Boris Becker erstaunt, dass die Jungen ihn, den Tennisstar der 1980er/1990er Jahre, überhaupt kannten. „Ich war erst einmal überrascht, dass mich jeder kannte. Die haben mich zu meiner aktiven Zeit alle nicht erlebt. Wir hatten tolle Mittagessen, bei denen wir uns ausgetauscht haben. Die Jungs wussten genau Bescheid, über den Becker-Hecht, die Becker-Faust und gegen wen ich wo gewonnen habe. Ich bin überrascht, wie tief die Kids in ihrem Alter schon in der Materie Tennis stecken.“

© Nadine Tocca-Karstens

Es ist tatsächlich der kleine, blonde Düsternbrooker mit dem spanischen Vornamen, den die Düsternbrooker unter Bonny oder einfach nur Bonni (wenn man es spricht, ist es ohnehin egal) kennen, der hier mit Boris Becker fürs Foto posiert. Inzwischen ist ihm – wie vor Jahrzehnten Kay Lund bzw. Angelique Kerber – der Düsternbrooker Anzug einfach zu klein geworden. Kay Lund wurde Davis Cup-Spieler und Angelique u. a. Wimbledonsiegerin. Bleibt abzuwarten, wohin der Weg von Bon Lou führen wird.


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