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Rückblick auf das 43. Kay Lund -Gedächtnisturnier (16.07.-18.07.2021)

Nun schon im 43. Jahr fand das Traditionsturnier der Tennisgesellschaft Düsternbrook zu Ehren ihres erfolgreichen Mitglieds Kay Lund, der bereits im vergangenen Jahrhundert am Ende der zwanziger und Anfang der dreißiger Jahre Erfolge im Tennis feiern konnte.

Seit 1990 kann sich nun als dritte Düsternbrooker Spielerin, nach Jana Grube und Anna Liesa Rathje, die erst vierzehnjährige Philippa Färber auf dem Gedächtnis-Teller als Einzel-Siegerin eintragen lassen.

Das sehr heiße Sommerwetter machte vor allem den weiblichen Teilnehmern zu schaffen. Im 32-iger leistungsstarken Damenfeld war Jana Bögner vom THC von Horn und Hamm (HAM) topgesetzt. Ihr folgte an Nr. 2 gesetzt die Düsternbrookerin Philippa Färber. In der DTB Rangliste sind beide Spielerinnen nur 7 Rangplätze von einander entfernt. Die erst vierzehnjährige Kielerin hatte sich ins Finale sehr souverän gespielt und in vier Matches nur 1 Spiel an ihre Gegnerinnen abgegeben. Das Finale war geprägt von sehr langen Ballwechseln, da beide Spielerinnen laufstark und sicher spielten. In den entscheidenden Momenten konnte Philippa das Finale mit etwas mehr Risiko für sich mit 6.3 und 6:3 entscheiden.

Die Damen-Nebenrunde gewann Theresa Brimm (1. Kieler HTC) gegen Nele Albrecht (TuT Lübeck) mit 6:3 und 6:2.

Tolle Spiele gab es von Beginn an auch in der Herrenkonkurrenz. Am Ende war der wohl stärkste Spieler auch der verdiente Sieger. Der Niedersachse Niklas Gerdes (TC Alfeld) wurde 2021 nach 2019 nun zum 2. Mal Kay Lund-Sieger, denn er konnte sich mit seinem druckstarken Spiel mit 6:0 und 3:6 und 10:8 gegen Luke Joujan vom Uhlenhorster HC/HAM durchsetzen. Seine sicheren, druckvollen Aufschläge trugen zum Matchgewinn bei.

Die Herren-Nebenrunde gewann Ole Schröder (Großflottbeker THGC) gegen Paul Reupke (TV Salzgitter-Gebhardshagen) mit 7:3, 6:2.

Die Herren-Doppel Begegnungen erforderten viel Geduld sowohl von den Spielern, als auch von der Turnierleitung. Elf Herrendoppel hatten gemeldet, da aber entweder ein Spieler noch im Hauptfeld oder aber in der Nebenrunde im Einsatz war, kam es hier erwartungsgemäß zu längeren Wartezeiten. Wer dann aber als Zuschauer ausharrte, wurde mit taktisch und spielerisch starken Spielen belohnt, so konnte so mancher Zuschauer lehrreiche Spielzüge und Absprachen beobachten. Die angepasste und verbesserte Leistungsklassenordnung, die das Doppelspiel nun mit 50% Wertigkeit in die LK-Berechnung einfließen lässt, fördert neue Turnierformate.

Beim 43. Kay Lund Turnier siegte die Paarung Niklas Gerdes ( TC Alfeld) und Jasper Camehn (SV GW Waggum) beide aus Niedersachen gegen Ben Morgenstern und Robin Camley beide vom TC Garstedt (TVSH)

Viel Lob erhielt die Turnierleitung um Christel Dietzen und Hella Rathje für die harmonische Durchführung ohne viel Wartezeiten, unterstützt vom B-Oberschiedsrichter Marvin Timm. Die Spiele liefen sehr diszipliniert und fair ab und Marvin Timm musste während des gesamten Turniers nur einmal seines Amtes walten.

Von links oben: Philippa, Jana, Niklas und Luke


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